Ägypten
Der große Tempel von Ramses II in Abu Simbel
Schon vor 3200 Jahren hatte der Pharao Ramses II. ein Gefühl für Stil - und auch für Beweise seiner Macht.
Der ägyptische Herrscher ließ im ganzen Land Denkmäler errichten, die noch heute von seiner Macht erzählen. Am beeindruckendsten ist der aus dem Fels gehauene Tempel von Abu Simbel. In der Fassade ließ sich Ramses selbst in vier mächtigen Statuen verewigen.
Am Geburtstag und am Krönungstag des Pharaos wurde auch aus dem Stand der Sonne eine Huldigung an den Herrscher. Das spektakuläre Ereignis können Besucher jedes Jahr wieder am 22. Oktober bestaunen: Bei Sonnenaufgang fällt Licht in das Heiligtum, sechzig Meter tief in das Innere des Tempels. Drei der vier dort aufgestellten Götterstatuen leuchten dann nacheinander im Licht der Sonne, nur die Statue des altägyptischen Totengottes bleibt stets im Dunkeln. Auch die Pfeilerhalle ist eindrucksvoll. Man betritt diesen Raum, bevor man in das Allerheiligste gelangt. Die Wände der Halle sind mit bildlichen Darstellungen bedeutender Schlachten verziert.
Rein zufällig entdeckte ein Reisender aus der Schweiz vor knapp zweihundert Jahren die sandbedeckte Tempelanlage, von der nur noch ein verzierter Stein zu sehen war. Wenige Jahre später waren beide Tempel ausgegraben und der Abenteurer Belzoni schrieb in sein Tagebuch: „Wir betraten die schönste und größte Tempelanlage in Nubien, die je ausgegraben wurde... Schon auf den ersten Blick war deutlich, dass es sich um eine weitläufige Anlage handelte; unser Erstaunen wuchs, als wir feststellten, dass hier einer der prächtigsten Tempel stand, üppig geschmückt mit wunderbaren Intarsien, Malereien, und Kolossalstatuen."
Als in den sechziger Jahren der Assuan-Staudamm errichtet wurde, drohte der Tempel im See zu versinken. Durch den Einsatz deutscher und italienischer Ingenieure wurde der Tempel gerettet, indem er zersägt und 180 Meter weiter südlich und 64 Meter höher wieder aufgebaut wurde.
Abu Simbel liegt etwa 280 Kilometer südlich von Assuan. Von Assuan aus gelangt man dorthin mit dem Bus oder dem Flugzeug.
Der ägyptische Herrscher ließ im ganzen Land Denkmäler errichten, die noch heute von seiner Macht erzählen. Am beeindruckendsten ist der aus dem Fels gehauene Tempel von Abu Simbel. In der Fassade ließ sich Ramses selbst in vier mächtigen Statuen verewigen.
Am Geburtstag und am Krönungstag des Pharaos wurde auch aus dem Stand der Sonne eine Huldigung an den Herrscher. Das spektakuläre Ereignis können Besucher jedes Jahr wieder am 22. Oktober bestaunen: Bei Sonnenaufgang fällt Licht in das Heiligtum, sechzig Meter tief in das Innere des Tempels. Drei der vier dort aufgestellten Götterstatuen leuchten dann nacheinander im Licht der Sonne, nur die Statue des altägyptischen Totengottes bleibt stets im Dunkeln. Auch die Pfeilerhalle ist eindrucksvoll. Man betritt diesen Raum, bevor man in das Allerheiligste gelangt. Die Wände der Halle sind mit bildlichen Darstellungen bedeutender Schlachten verziert.
Rein zufällig entdeckte ein Reisender aus der Schweiz vor knapp zweihundert Jahren die sandbedeckte Tempelanlage, von der nur noch ein verzierter Stein zu sehen war. Wenige Jahre später waren beide Tempel ausgegraben und der Abenteurer Belzoni schrieb in sein Tagebuch: „Wir betraten die schönste und größte Tempelanlage in Nubien, die je ausgegraben wurde... Schon auf den ersten Blick war deutlich, dass es sich um eine weitläufige Anlage handelte; unser Erstaunen wuchs, als wir feststellten, dass hier einer der prächtigsten Tempel stand, üppig geschmückt mit wunderbaren Intarsien, Malereien, und Kolossalstatuen."
Als in den sechziger Jahren der Assuan-Staudamm errichtet wurde, drohte der Tempel im See zu versinken. Durch den Einsatz deutscher und italienischer Ingenieure wurde der Tempel gerettet, indem er zersägt und 180 Meter weiter südlich und 64 Meter höher wieder aufgebaut wurde.
Abu Simbel liegt etwa 280 Kilometer südlich von Assuan. Von Assuan aus gelangt man dorthin mit dem Bus oder dem Flugzeug.
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© H. Steuerwald - www.traveltoparadise.de
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